Die Fohlenschausaison läuft überall im Land an und auch die ersten Auktionen lassen einen Trend erkennen.

Wickrather Fohlenauktion
Die erste Auktion in diesem Jahr ist, wie im letzten Jahr, als Online Version abgehalten worden. Für die Aussteller ein mittlerweile gerne angenommenes Modell. Einmal das Fohlen für die Fotos und Videos vorgestellt, läuft der Rest virtuell ab. Wenn sonntags das Bidup läuft, sind die Züchter beim Abendessen und die Fohlen mit ihren Müttern Zuhause im Stall. Und auch ein Käufer kann, wo immer er gerade ist, das Geschehen online verfolgen. Trotzdem möchten wir die zweite Fohlenauktion in diesem Jahr als Präsenzveranstaltung während unserer Wickrather Woche abhalten. Es gilt abzuwarten, welche Variante sinnvoller ist.

Das Ergebnis der ersten Auktion ist im Nachhinein zufriedenstellend. Dies vor allem Dank Yannick Pferdmenges und dem gesamten Team. Auch, wenn wir im hochpreisigen Bereich keine Spitzen hatten, freut es mich, dass der Mittelmarkt ausgesprochen gut lief und auch die letzten Katalognummern ausnahmslos für unsere Züchter vermarkten werden konnten.

Wickrather Woche
Momentan dreht sich im Zentrum alles um die Vorbereitung der „Wickrather Woche“.
Wir möchten das im letzten Jahr gestartete Projekt weiter ausbauen und verbessern.

Am ersten Wochenende dreht sich alles um unser Fohlenchampionat - wie im letzten Jahr für alle Rassen. In der Woche geht es weiter mit den Sichtungen zum Bundeschampionat, erstmals als Turnier und nicht als interne Sichtung. Der folgende Samstag ist mit zentraler Stuteneintragung, Eliteschau und Fohlenauktion gespickt mit Höhepunkten.

Am abschließenden Sonntag richtet sich das Augenmerk auf das komplette Rassespektrum der Abteilung B.

Wir hoffen, dass für jeden etwas dabei ist, und möchten Sie alle recht herzlich im Pferdezentrum Schloss Wickrath begrüßen.

Der Wandel der Pferdewelt
In diesem Jahr merkt man, dass die Coronapandemie und auch der anhaltende Krieg in der Ukraine ihre Spuren im Pferdesektor hinterlassen haben.

Gestiegene Lebenshaltungskosten und eine unsichere Weltwirtschaftslage auf der Verbraucherseite, die eben auch zu unserer Kundschaft gehört, erschweren den Markt momentan enorm.

Auf der Züchterseite finden sich ebenfalls extrem gestiegene Kosten. Egal, ob es die Futter- und Düngemittel sind, Dienstleistungen und das tägliche Leben.
Man merkt, dass bei dem einen oder anderen ein Umdenken stattgefunden hat.

Interessanter Aspekt am Rande bei den professionell geführten Betrieben: Dort sind die Mitarbeiter der begrenzende Faktor. Viele große Betriebe würden gerne noch mehr machen oder haben Schwierigkeiten den laufenden Betrieb zu bewältigen, finden aber keine passenden Mitarbeiter für ihre Sparte.

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