Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen und das möchte ich zum Anlass nehmen, um einen Rückblick zu werfen und einmal Bilanz zu ziehen.

In der ersten Jahreshälfte hatte die Covid Pandemie uns alle - auch das Pferdezentrum - fest im Griff.

Alles, was in den ersten Monaten des Jahres geplant war, hing immer bis zum Ende am seidenen Faden.

Egal, ob die Wickrath Dressage Serie, die Körung, das Freispringchampionat, geplante Hengstschauen, die Stutenleistungsprüfungen, das Trainingsspringen oder die Fohlenauktionen mit deren Auswahlterminen bei uns in Wickrath.
Aber auch Kreisversammlungen, Kreisschauen und der Amateurreitsport im Lande waren schwer betroffen.

Entweder waren sie generell untersagt oder sie mussten aufgrund von Behördenerlassen mit Hygienekonzepten und Ablaufplänen supergenau geplant werden.
Und trotz all der Arbeit gab es kurz vorher in vielen Fällen große Zitterpartien, die manchmal in einer Absage oder Verschiebung endeten.

Jeder, der selbst veranstaltet hat, kann nachvollziehen welches Wechselbad der Gefühle wir teilweise täglich erlebt haben. Die spannendsten Tage waren immer die an denen eine neue Coronaschutzverordnung veröffentlicht wurde.

Allen, die sich über Zuschauerverbote und Maskenpflicht bei unseren Veranstaltungen sowie über die Anwesenheitsnachweise und Coronatestpflicht beschwert oder aber Unverständnis uns entgegengebracht haben, wenn eine Veranstaltung nicht so durchgeführt werden konnte wie man es ursprünglich geplant hatte, möchte ich an dieser Stelle sagen: Gerne selber einmal Veranstaltungen durchführen und Verantwortung übernehmen, dann sieht man die Welt wahrscheinlich ein wenig anders.

Das erste Halbjahr war auch die erste Bewährungsprobe für das neu zusammen gestellte Team.
Hier möchte ich noch einmal hervorheben, dass vieles nicht immer einfach war und trotz allem die Ziele immer erreicht und nie aus den Augen verloren wurden.

In den Sommermonaten entspannte sich die Lage etwas, dennoch blieben viele Auflagen weiterhin bestehen.

Das Stuten- und Fohlenchampionat in neuem Gewand war, trotz aller Kinderkrankheiten, der Jahreshöhepunkt, auch wenn die Flutkatastrophe wenige Tage vorher ein Wehmutstropfen gewesen ist, der bis heute anhält.

Im ganzen Land gab es jetzt auch wieder Schauen und Turniere, sodass der persönliche Kontakt nach und nach intensiver wurde.

Unsere in den Herbst verlegte Jahreshauptversammlung ergab eine nochmalige Verjüngung der Vorstände des Bezirksverbandes und des Stammbuches. Die ersten Schritte sind getan und der weitere Weg ist klar im Blick.

Auch hier möchte ich einmal anmerken, dass mühselig ist darüber zu philosophieren was in der Vergangenheit nicht optimal gelaufen ist.
Viel wichtiger ist es in meinen Augen die Weichen für eine gesicherte Zukunft zu stellen.

Aber ohne Frage, Corona war für vieles der Beschleuniger - im Positiven wie im Negativen.

Es gilt das Beste daraus zu machen, denn manche Sachen, die sich aus dieser Pandemie entwickelt haben, deuten auch an in welche Richtung unsere Zukunft steuert, ob wir wollen oder nicht.

Die gemeinsame NRW Kaltblutkörung bildet neben einigen Turnieren und Lehrgängen den Jahresabschluss.

An dieser Stelle möchte ich die gute Zusammenarbeit mit den Kaltblutzüchtern und ihren westfälischen Kollegen hervorheben. Hier wird vieles aus tiefer Passion und großer Gemeinschaft bewältigt.

Zum Schluss bedanke ich mich von ganzem Herzen bei der gesamten Wickrather Mannschaft und den rheinischen Züchtern für die spannende, intensive und gute Zusammenarbeit im letzten Jahr.

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